30.11.2017 6:52

Herbstkonzert des Gymnasiums Dornstetten am Freitag, 24.11.

Zum zweiten Mal lud das GyDo in die Stadthalle Dornstetten ein. Die Wahl des Ortes war hilfreich und sinnvoll, denn die Stadthalle war gut gefüllt, die Aula des Gymnasiums hätte mit dieser Besucherzahl ihre liebe Not gehabt. So konnten denn die vielen Verwandten und Freunde der musizierenden SchülerInnen ein abwechslungsreiches Musikprogramm genießen, während draußen der Regen ohne Unterlass fiel.

Das Programm war vielfältig: Den Start machte die Big Band unter der Leitung von Evelyn Weiß.

Bigband

Jazzig beschwingt wurde die Blasmusik zu einem intensiven Erlebnis, das immer wieder aufs Neue auch dadurch fasziniert, dass man junge Menschen erlebt, die alle schulisch deutlich belegt sind und doch genügend Zeit und Engagement für ihre musikalische Begeisterung aufbringen. Dass dies vor allem die Bereitschaft zu üben und die Ausdauer des Dranbleibens erfordert, vergisst man gerne an solchen Abenden, die eher die Ernte denn die Mühe bedeuten.
Schulleiter Michael Mania begrüßte nicht nur die Gäste, sondern auch die unterschiedlichen mitwirkenden Gruppen freundlich.

Unterstufenchor

Der Unterstufenchor, ebenfalls unter der Leitung von Evelyn Weiß, erfreute die Zuhörer durch sehr unterschiedliche Darbietungen; besonders das deutsche Lied „Ist da jemand“ traf den Puls des Publikums und „wuchs“ während des Vortrags, da gen Ende der Mittel-und Oberstufenchor dazu trat und stimmliche Varianz einbrachte.

Mittel- und Oberstufenchor

Die Pause, die kulinarisch durch die Schulgenossenschaft EVENTer und den Förderverein mit Leckereien „gefüllt“ war und genügend Zeit für den Austausch der anwesenden Eltern und Freunde ließ, wurde dann durch die Stücke der Combo unter der Leitung von Björn Ludwig beendet. Hier beeindruckte vor allem das Spiel mit sehr unterschiedlichen Tempi, wodurch eine besondere Lebendigkeit entstand.

Combo


Anschließend trat die Concert Band des GyDo auf: Allein der Einzug dieser Band war beeindruckend, da 58 SchülerInnen die Bühne erklommen. Die Musik, die dann erscholl, war genauso: Ein breiter Klangteppich legte sich um die begeisterten Zuhörer: Das Phänomen von Orchestern wurde spürbar, denn aus der Vielzahl der Individuen und Instrumente entstand ein Ganzes, ein vielstimmiges und energiegeladenes Gewebe, das durch die gemeinsame Begeisterung zusammengehalten wurde und so das Publikum mitriss.

 

Michael Mania bedankte sich am Schluss bei „seinen“ SchülerInnen für das gelungene Programm und dieses wurde von der Zugabe der Concert Band abgerundet.

(Ellen Ritthaler)